Content Delivery Networks (CDN) – Ein Überblick

Content Delivery Networks werden eingesetzt, um die Bereitstellung/Verteilung digitaler Medien von einem zentralen Standort in öffentlichen oder privaten Cloud-Netzwerken an den Endnutzer zu optimieren. Sie bringen Inhalte auf PCs, Mobiltelefonen, Set-Top-Boxen oder anderen digitalen Geräten und Spielkonsolen näher an den Endnutzer. Sie zielen darauf ab, Inhalte näher an den Endnutzer zu bringen und so die Leistung der Netzwerke durch höhere Effizienz und geringere Latenz oder Jitter zu verbessern.

Content Delivery Networks (CDN) – CDNs nutzen eine Vielzahl von Technologien und architektonischen Topologien, um die Leistung, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Effizienz der über das Netzwerk bereitgestellten Inhalte auf dem Weg vom Eigentümer der Inhalte zum Endverbraucher zu verbessern. Zu den grundlegenden Mechanismen von CDNs gehören die verteilte Speicherung, die Wiedergabe und eine Edge-Cashing-Kapazität, die fast bei oder innerhalb von Breitbanddienstanbietern platziert ist (auch bekannt als „Eyeball“-Netzwerke).

Content Switching und Load Balancing sind einige der technologischen Elemente von CDNs. Durch intelligentes Routing auf der Netzwerkebene und integrierte Software werden Inhaltsanfragen an den „optimalen“ Edge-Server weitergeleitet, der am besten positioniert ist, um die Inhalte bereitzustellen und die Sauberkeit der gelieferten Inhalte zu gewährleisten. Dieser Prozess der sauberen Bereitstellung von Inhalten kann an verschiedenen Stellen in der Lieferkette für Inhalte unter Beteiligung verschiedener Parteien (Anbieter von Kollokationsdiensten) umgesetzt werden, wodurch sich Chancen für eine Vielzahl von Akteuren im CDN-Bereich ergeben.

Das Geschäftsmodell der Anbieter von CDN-/Kollokationsdiensten wird durch das Angebot an Netzwerkressourcen und die Kundenbeziehung bestimmt, die ihnen zur Verfügung stehen. Sie können sowohl unidirektional sein und damit nur einen Teil der Wertschöpfungskette für digitale Inhalte bedienen, als auch vielseitig, indem sie eine Vielzahl verschiedener Teilnehmer des Ökosystems, einschließlich der Endnutzer, bedienen. Sie können ihre eigenen vor- oder nachgelagerten Einrichtungen auf der Basis von Infrastruktur nutzen oder Teile der Infrastruktur von Drittanbietern mieten und somit als virtuelle oder Overlay-Netzwerke funktionieren. Die verschiedenen Ansätze für Content Delivery Networks lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Mainstream CDNs – die Lieferkette der reinen CDNs funktioniert über einrichtungsbasierte Internet-/Wolken-Backbones für bezahlten IP-Transit und abrechnungsfreie Peering-Vereinbarungen. Sie nutzen andere Netzbetreiber, ISPs und Anbieter von Rechenzentren, um die Web- und Streaming-Server, Speichergeräte und Caching-Infrastruktur zu betreiben.

2. Netzwerkbasierte CDNs

3. CDNs zur Unterstützung der zeitnahen Videoverbreitung – Digital-TV-, IPTV- und andere Pay-TV-Anbieter nutzen CDNs, um ihre bereits bestehende Verbreitungsinfrastruktur für die Bereitstellung von „On-Demand“- und „On-Web“-Inhalten zu verstärken.

4. Kontrolliertes Multi-Screen CDN

Source by Cameron Larson

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